Tunesien 2018 – Auf dem Weg zum verlorenen See! Teil 1

Durch die Dünen der Sahara zu surfen ist immer ein Erlebnis. Besonders aber dann, wenn man Tage lang nur ein Ziel kennt: Den Verlorenen See zu erreichen. Auch dieses Jahr waren wir wieder aufgebrochen um die lange Strecke durch die Dünen zu bewältigen – und diesmal mit der ein oder anderen unschönen Überraschung…

Auf unserem ersten Abschnitt von Douz Richtung See konnten wir erstmals feststellen, dass eine Schneebrille auch in der Wüste durchaus ihre Berechtigung findet. Auf dem Weg zur Oase Ksar Ghilane schlug das Wetter recht schnell um und ein starker Wind blies uns die feinen Sandkörner ins Gesicht. Recht spät erreichten wir dann auch die Oase mit seinen schwefeligen Wassertumpen.

Was der Tag bereits ankündigte, traf am Abend dann auch ein: Regen in der Wüste… Und das als gigantisches Gewitters direkt über unseren Köpfen. Von allen Seiten aus kamen die Gewitterzellen und tauchten den Himmel in ein gleißendes Licht aus Blitzen. Unterbrechungen gab es keine mehr… Blitz reihte sich an Blitz. Ein höllisch schönes Spektakel.

Für die folgenden beide Tage gestaltete sich das Dünenfahren auch deutlich leichter. Die feuchten Dünen hielten die Fahrzeuge besser in der Spur und ließen uns gut vorankommen. Die Landschaft wirkte dafür noch viel beeindruckender. Fast wie mit Aquarell gemalt lagen die durch die Feuchtigkeit an Kontrast gewonnen Dünen vor uns.

Als wir am Dritten Tag eine unsichtbare Linie überschritten wurde der Sand ungleich weicher und die Dünen verloren die Zweifarbigkeit. Dafür wurde das Fahren auf den letzten Kilometern zum verlorenen See ungleich anstrengender… Nichts desto weniger konnten wir am Abend im „kühlen“ Naß der aus dem Boden sprudelnden Quelle baden. Die obligatorische eisgekühlte Cola gab es im Café Lac natürlich auch wieder.

Für den nächsten Tag hatten wir uns Großes vorgenommen… welche Überraschungen und Herausforderungen dies mit sich brachte, davon im zweiten Teil mehr! So etwas haben wir bis dahin noch nicht erlebt!

Schaut auch noch einmal in unseren Bericht zum See vom letzten Jahr rein: Sand pur!

Gibt es noch was beeindruckendes als ein solch gigantisches Gewitter?

Der Morgen danach. Gespenstige Ruhe nach einem solchen Spektakel

 

Nach und nach trocken die Dünenkämme und hinterlassen eine malerisch kontrastreiche Mehrfarbigkeit dort, wo eigentlich nur gelb dominiert…

Auch für das Fahren im Sand kann ein Wolkenbruch ein Segen sein. So wird der Sand fester und deutlich einfacher zu befahren…

Wer sich noch nie richtig festgefahren hat, war noch nicht im Sand…

Schöner geht es kaum…

…vielleicht doch! 😉

5 Kommentare zu “Tunesien 2018 – Auf dem Weg zum verlorenen See! Teil 1

  1. Christoph

    Hallo zusammen, wunderbare Bilder und Aufnahmen! Möchte gleich wieder gehen. Vielen Dank für die tolle Arbeit. Liebe Grüsse, Christoph

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