Abenteuer & Allrad 2019 – und es lohnt es sich doch!

Abenteuer&Allrad – das Synonym für eine Offroad-Messe schlechthin.

Auch dieses Jahr hörte ich einiges an Kritik über die Camp-Area und die Messe an sich. Warum sich ein Besuch aus meiner Sicht trotzdem noch lohnt, könnt ihr hier lesen.

Die Camp Area 1 – Jahr für Jahr Anlaufpunkt für unzählige Reisebegeisterte!

Für viele Reisende und Reisebegeisterte ist das verlängerte Wochenende über Fronleichnam in Bad Kissingen schon seit Jahren Pflicht. Dieser Verpflichtung nicht nachzukommen wird einem nur dann verziehen, wenn man sich in dieser Zeit gerade auf Weltreise befindet. Auch wir sind ihr nun schon das vierte Jahr in Folge treu.

Besonders für viele neue Besucher ergibt sich so ein überraschendes Bild der Camp-Area am Mittwoch Abend oder Donnerstag Vormittag. Nahezu keine freie Fläche ist mehr zu finden, abgesperrt teilweise bereits seit Anfang der Woche. Und das obwohl die Area eigentlich erst Mittwoch öffnet. Das frustriert sicherlich.

Ich behaupte aber, dass genau das die Camp-Area der Abenteuer&Allrad ausmacht. Viele Gruppen die sich über die Jahre fanden, trifft man jährlich an denselben Stellen wieder. Wagenburgen sind Jahr für Jahr gleich eingerichtet. Auch untereinander sieht man sich oft nur dieses eine Wochenende im Jahr. Die abendlichen Runden an den Lagerfeuern bilden sich so immer wieder neu und bleiben bunt. Aber unsere Runde ist auch stetig gewachsen. Jeder bringt irgendwann noch jemanden neuen mit. Auch wir wären ohne dieses Prinzip überhaupt nicht in den Genuss der Camparea gekommen…

Europas größter Campingplatz, zumindest an diesem Wochenende!

Neben den Alteingesessenen finden sich auch immer wieder neue Runden, ein Plätzchen findet sich dann doch irgendwo und viele der bestehenden Runden erweitern sich. Der Umgang miteinander bleibt herzlich und die ausgelegten Handtücher als Platzhalter lassen sind ja mit ein wenig Scharm auch noch verschieben…

Geht man über die weiteren Camp-Areas (es gibt mittlerweile 3 weitere), so fällt auf, dass sich auch hier bestehende Gruppen immer wieder treffen. Es ist einfach ein gigantisches Familientreffen zu dem Jahr für Jahr neue Verwandte hinzustoßen.

Abenteue&Allrad, das hat einfach Festivalcharakter mit allem was dazugehört!

Die Infrastruktur ist über die Jahre nicht zu kurz gekommen. Regelmäßig gereinigte Toiletten und Duschen, wie auch der zentrale Brötchendienst und die übrige Bewirtung lassen einen den Aufenthalt unbeschwert genießen.

Die Messe selbst scheint auch im steten Wandel. Viele Stände haben sich verändert. Einige verschwinden, einige kommen hinzu. Neuen Trends wird sich angepasst. Waren vor vier Jahren zum Beispiel noch keine Dachzelte vertreten, gab es dieses Jahr so viele wie noch nie und mit den unterschiedlichsten Konzepten. Ebenso sind Umbauten von weniger expeditionsgeeigneten Fahrzeugen, wie 4×4-Bussen und Transportern, mittlerweile ebenso präsent wie gigantische 6×6-Trucks. Besonders positiv entwickelt sich die Präsens von kleineren und neuen Unternehmen der Szene. Neue Ideen werden vorgestellt und beworben. Sehr erfrischend zwischen den bereits bekannten Gesichtern und Angeboten.

Zurück auf der Camp-Area leisten auch einige junge Traditionen ihren Beitrag, dass sich die Attraktivität positiv entwickelt. Joe Löhrmann mit seinem #mytravelingpiano spielte zum dritten Mal im Herz der Camp Area zwischen den verschiedenen Reisefahrzeugen und begeisterte bei malerischem Sonnenuntergang mit seinen Piano-Kompositionen einmal mehr die vielen Allrad-Freunde.

Auch die Community der Dachzeltnomaden wird von Jahr zu Jahr größer, so dass die Anzahl der kleineren Reisefahrzeuge deutlich zunimmt. Für die Zukunft ist also alles bereitet und viel spricht dafür, dass das Interesse an der Messe und vor allem Teil der Camparea sein zu können steigen wird.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr!

2 Kommentare zu “Abenteuer & Allrad 2019 – und es lohnt es sich doch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.