Herbstzeit = Schrauberzeit für Knuffi

Die Tage werden kürzer und vor allem kälter. Da steigt die Sehnsucht nach dem Trip ins Warme! Bevor der aber losgehen kann, bedarf Knuffi noch einiger Updates. Heizung, Wasser, Winde, Tanks… Was wir die letzten Wochen so in Sachen TRM-Ausbau geschafft haben, erfährst du hier.

Besonders freuen wir uns, dass wir die Schrauberzeit nicht mehr ausschließlich im Kalten verbringen müssen. Seit ein paar Tagen haben wir eine warme Hütte. Die Standheizung, eine Planar 2D, haben wir im Heckfach sicher verschraubt und angeschlossen. Sie läuft problemlos, was wir aber nicht anders erwartet haben. Nach den Erfahrungen mit einer Planar im Jeep wollten wir diesmal allerdings einen separaten Dieseltank für die Heizung. Ein kleiner 8l-Tank passt super in einen der beiden Staukästen hinter der Hinterachse. Und 8l reichen lange! Die 2D reicht völlig um den doch eher kleinen Aufbau zu erwärmen. Eine größere 4D würde wohl zu oft nur mit halber Kraft laufen, was eigentlich nicht Sinn der Sache ist.

Warmwasser wollen wir über das Warmduscherkit auch mit der Dieselheizung generieren. Ich bin sehr gespannt ob dies so funktioniert, wie es angepriesen wird. Installiert ist der Boiler allerdings noch nicht, hier gibt’s noch keine Erfahrungswerte.

Die Planar-Heizung ist mittig im Fahrzeugheck verbaut. Räumlich passt das gut.
So passt der Boiler problemlos noch hinten dran
und unter passt zwischen den Rahmen so auch super die Zufuhr von Diesel, Luft und das Abgasrohr.
Hier hat der Dieseltank für die Heizung ein guten Platz gefunden!

Zuvor muss erstmal der Wassertank an seinen Platz und die übrigen Schläuche verlegt werden. Zusammen mit Wasserpumpe, Filteranlage und weiterer Verrohrung wird der Tank die hintere Sitzbank einnehmen. Dafür haben wir dann aber 130l Wasser an Bord. Nachdem wir bisher mit gut 20-40 Litern im Jeep ausgekommen sind, ein purer Luxus! Aber die Dusche will schließlich auch versorgt werden. 😉

Der Wassertank ist im Inneren unter dem Hinteren Sitz verbaut. Damit sitzt er im Schwerpunkt ideal auf der hinteren Achse. Der Tank und die gesamt Verrohung bekommt eine Isolierung um einer Kondensation vorzubeugen. Das obere Brett dient dem optischen Abschluss.

Im Außenbereich hat sich auch einiges getan. So durften die Starterbatterien unter den Ersatzreifen umziehen, was Platz für einen weiteren Dieseltank auf der Fahrerseite schafft. Am freigewordenen Rahmen kommen gut 140l Diesel unter und die Luft muss nicht verlegt werden. Etwas was ich mir sehr gerne erspare.

Zusammen mit dem dann ebenfalls neuen und deutlich größeren Haupttank auf der Beifahrerseite fasst Knuffi 400l Diesel in fest verbauten Tanks. Das ist mehr als ich mir anfangs erhoffte und sollte uns über gut 2000km Straße tragen. Das wird auch für abgelegenere Wüsten- und Bergetappen ausreichend sein! Die Tanks sind als Maßanfertigung bestellt, die Zeichnungen gestern zur Produktion freigegeben, jetzt müssen sie nur noch rechtzeitig vor der Jungfernreise zu Weihnachten kommen!

Platz für einen Tank mit der Breite von 65cm. Das reicht für fast 150l.
Die Batterien sind zukünftig zwischen Fahrerhaus und Kabine unter dem Ersatzreifen zu finden. Dort sind sie ausreichend geschützt.

An der Front und über dem Ersatzrad gibt’s nun zwei Seilwinden. Bergungen dürfen also ab sofort kommen!

Das mühsame von Hand kippen des Fahrerhauses sollte mit der zweiten kleinen Winde auch deutlich einfacher werden. Erst recht dann, wenn der Gepäckträger auf dem Dach wieder montiert ist. 

DaWinchi in seinem Element! Mit 6,5t Zuglast sollte sie eigentlich für die meisten Aufgaben gewachsen sein. Eine stärkere und größere Winde wäre nicht so leicht montierbar gewesen.
So konnte sie direkt kopfüber mit einer einfachen Montageplatte zwischen die Längsträger geschraubt werden. Die Seildurchführung durch die Kupplungsöse ist allerdings suboptimal, da es zu viel Zugkraft nimmt und mehr Verschleiß für das Seil bedeutet als gedacht. Das werden wir noch verändern.
Die zweite Winde über dem Ersatzrad soll beim Kippen des Fahrerhauses helfen. Mal schauen ob sich das in der Praxis auf Dauer bewährt.

Womit wir auch bei den offenen TODOs wären. Zusammen mit dem Bad, das bisher noch im Rohzustand ist, der Dachträger dann die noch größte Baustelle.

Die Schränke wollen allerdings auch noch mit einem Innenleben bestückt und das Heckfach mit Regalen für Werkzeug und Ersatzteile gefüllt werden. Die Elektrik, Wasser- und Luftverrohrung werden so langsam fertig. Es fehlen nur noch ein paar Lampen und noch zwei weitere Versorgerbatterien. Hier möchten wir auf 4 75Ah-YellowTop zurückgreifen und es erst einmal ohne zusätzliche Solareinspeisung probieren. Mal sehen ob wir auch so über die Runden kommen. Eigentlich bin ich da optimistisch. Die bisher verbauten 150Ah reichen uns eigentlich bereits, außerdem fahren wir mehr als dass wir stehen… 😉

Soweit so gut, das nächste Wochenende ist nahe, die weiteren Teile sind auch schon da… wir hoffen auf kein Regen und berichten weiter.

Diese Timelapse vom letzten Wochenende möchten wir dir nicht vorenthalten:

Das letzte Wochenende im Schnelldurchlauf!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.